Abends in der Kapelle - Kunst und Kultur an einem besonderen Ort

Die Friedhofskapelle ist nach ihrer umfassenden Sanierung im Jahr 2018 ein Kleinod geworden. Sie verfügt über moderne Licht- und Akkustik-Anlagen und ist bestens für musikalische Veranstaltungen geeignet. Bei der Innengestaltung wurde auf die Funktionalität großen Wert gelegt. Künstlerisch gestaltete Fenstervorsätze und besonders gestaltete Türen sind hervorzuheben. Die Atmosphäre ist beeindruckend.

In der Kapelle ist Platz für 70 Personen, im Außenbereich sogar für 100 Personen.

Wichtiger Leitsatz für die heutige Nutzung der Kapelle ist: Den Tod beklagen und das Leben feiern.

Und das wird auch seit 2018 aktiv umgesetzt. Die Bandbreite der Veranstaltungen ist groß: von Lesungen (Märchen, Texte, Gedichte) über Musik (Klassik, Jazz, Pop, Swing, Klezmer) bis zu Theatervorführungen.
Die Nachfrage - nicht nur aus der unmittelbaren Umgebung - ist gut. Auch in Künstlerkreisen hat sich herumgesprochen, dass die Friedhofskapelle ein ansprechender Veranstaltungsort ist.

Die Veranstaltungen werden von einem Team bestehend aus Ehrenamtlichen der Gemeinde organisiert; die Finanzierung erfolgt ausschließlich über Spenden der Besucher.

Beginn aller Veranstaltungen ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.


Anmeldungen werden erbeten unter 0157 56 380 528 (ein Anrufbeantworter ist geschaltet).

 

Chansons und Couplets von Kurt Tucholsky

mit Johannes Kirchberg am Donnerstag, 16.4.2026

Johannes Kirchberg begibt sich mit Kurt Tucholsky auf eine Entdeckungsreise hin zum  Beginn  des  letzten  Jahrhunderts.
Und er präsentiert die (leider) immer noch aktuellen Themen in dem beeindruckenden  Chansonabend  HEUTE  ZWISCHEN GESTERN UND MORGEN.
Kirchberg singt Tucholsky, er spielt und rezitiert ihn. Mit charmanter Leichtigkeit entführt  er  in Tucholskys  Sicht  auf  die Welt, erzählt von seinen Reisen, seinen Liebschaften,  von  Rezepten  gegen  die Grippe, von Europa und von der Politik.
Und er präsentiert Tucholskys scharfzüngigen Humor.

 

Veranstaltungen mit Ausblick auf 2026

12. Mai


Trio Sonant, Susanne Reerink,  Guntram Sellinger, Aurelia Martens
„Der sterbende Mund“

Die Bücherverbrennung im Mai und Juni 1933  jährte  sich  im  Frühsommer  2023 zum 90ten Mal. 94 deutschsprachige und 37ausländische Autor:innen wurden vom Nazi-Regime verboten und ihre Werke in ganz Deutschland öffentlich verbrannt.
Mit einer Auswahl dieser damals verbotenen Texte und Musik von ebenfalls verbotenen Komponisten gestaltet das Trio ein bewegtes Programm für Raum zum Erinnern, Nachdenken, Hinspüren.
Mit Trompete, Cello, Geige und Stimme führt die literarischmusikalische Reise in Bekanntes  und  Unbekanntes,  in Helles und Dunkles und alles dazwischen.

11. Juni

Le Canard Noir, Rieke Staack, Oliver  Seegers, Peter Lomba, Steven Malekas
Musique dans une coupe de champagne!

Die vierköpfige Band aus Hannover spielt Klassiker und moderne Songs vorwiegend aus den Bereichen Jazz und Chanson aber auch ein paar Lieder aus den Bereichen Rock, Pop und Latin sind dabei. Durch die akustische Instrumentierung bekommen die Interpretationen von Le Canard Noir eine ganz eigene Charakteristik. Mitunter werden bekannte Lieder in einem völlig anderen Stil gespielt.
Le Canard Noir hat im letzten Jahr ver- stärkt  an  neuen  Stücken  gearbeitet,  es werden also viele neue Stücke zu hören sein.  
Im Vordergrund  der  Musik  steht  dabei die Stimme der charismatischen Sängerin Rieke Staack. Die Instrumentalisten Oliver Seegers (Bass), Peter Lomba (Cajón) und ganz neu Steven Malekas (Gitarre) sind alte Hasen im Musikgeschäft und brin- gen  zusammen  eine  Bühnenerfahrung von über 100 Jahren mit. Seit 2013 steht das Quartett nun schon auf den Bühnen Hannovers und Umgebung und begeis- tert die Zuschauer.
À la bonne heure!

14. Juli

Greta Gröning         Yuma Gao

Das Jazz-Duo Greta Gröning (Gesang) und Yuma Gao (Gitarre) studiert an der Hochschule Hannover, Deutschland und widmet sich mit großer musikalischer Hingabe dem Jazz. Inspiriert von Bebop, Hard Bop und Blues entwickeln sie einen stilbewussten, zugleich persönlichen Sound.
Swing, Improvisation und Balladen stehen im Zentrum ihres musikalischen Schaffens, in einem kontinuierlichen musikalischen Dialog zwischen Gesang und Gitarre. Beeinflusst von Jazzgrößen wie Ella Fitzgerald und Joe Pass interpretieren sie die Jazztradition auf persönliche Weise.
Ihre Auftritte zeichnen sich durch Ausdrucksstärke und musikalische Offenheit aus und spiegeln die kreative Freiheit des Jazz wieder – mit dem Ziel, ihre Begeisterung für diese Musik unmittelbar a das Publikum weiterzugeben.

25. August

From Scratch

From Scratch steht für vier profilierte Musiker aus der Jazzszene Hannovers. Der Name steht dafür sinnbildlich für die Spielweise: Stücke werden immer aufs Neue im Moment interpretiert und als Grundlage für den spielerischen Umgang mit den Stücken verstanden. Keine Version ist wie die andere.
Lyrisches Saxophon trifft auf feurige Rhythmen begleitet von ausgefeilten Harmonien und groovigen Basslines.
From Scratch hat sich 2022 gegründet, als zusammen mit Tonmeister und Produzent Stephan Flock die Idee entstand, eine Direct-to-Disc-Aufnahme zu machen. „Fotografia – musica de Jobim“ heißt die LP, die acht wunderschöne Titel von Antonio Carlos Jobim vorstellt.

Aufgenommen in den Emil Berliner Studios in Berlin, erschien die LP auf dem Label Berliner Meisterschallplatten, das Rainer Maillard und Stephan Flock gemeinsam gegründet haben, um ausschließlich Direct-to-Disc-Aufnahmen zu vertreiben.
Im Januar 2024 geht es wieder ins Studio, um die zweite Platte aufzunehmen – mehr wird noch nicht verraten...
Simon Becker-Foss wurde bei Auftritten schon als das „saxophonische Schweizer Messer“ angekündigt, da er immer über den „Saxophonrand“ hinaus denkt und agiert. Das Stipendium für einen Aufenthalt in Stockholm hat ihn als Musiker und Arrangeur reifen lassen.
Helge Adam hat sich als Pianist und Arrangeur einen Namen gemacht. Er bleibt immer Suchender nach dem perfekten Akkord oder einem musikalischen Effekt, der einem Arrangement noch gefehlt hat. Mit seinem aktuellen und erfolgreichen Projekt „Anatolian meets Jazz“ hat er sein Spektrum als Arrangeur eindrucksvoll erweitert.
Mit Peter Schwebs am Kontrabass ist die Band um einen Weltreisenden reicher. Nach Studium in Hannover und New York blieb Schwebs bis 2021 Pendler zwischen den Städten.
Dieter „Zipper“ Schmigelok spielte schon als New Yorker Student mit „Girl from Ipanema“ Astrud Gilberto und blieb auch geografisch der südamerikanischen Musik treu.

Rückblick auf Veranstaltungen

2018

 
1. Mai 2018 „Über den Tod hinaus“ Texte und Musik
1. Juli 2018 Märchen über den Tod
2. November 2018 Klosterbühne Wennigsen „Gott des Gemetzels“ Theater

2019

 
10. März 2019 Oscuro-Quartett (Tango- und Klezmer-Musik)
28. Mai 2019 „Über das Leben hinaus“ Karsten Gohde und Band, Carsten Wedemeyer (Text)
5. September 2019 Harfenmusik
13. November 2019 „Phasen“ Karsten Gohde und Carsten Wedemeyer

2020

 
19. Februar 2020 Märchenabend Lesung mit Musik
14. Juli 2020 Erste Freilichtveranstaltung vor der Kapelle: Duo Amabile Musik (Akkordeon und Klarinette)
1. September 2020 „Texte und Töne“ Karsten Flenter und Christoph Knop
21. Oktober 2020 Anouk Krüger, Jule Helkamp (beide Flöten), Ulrike Barthel (Cembalo)

2021

 
24. Juni 2021 „Über Vergänglichkeit, Hoffnung und Aufbruch“ Calenberger Autorenkreis und Lasse Fahrenbach (E-Piano)
11. August 2021 Marcus Sundermeyer und Nicolae Gutu Musik
6. Oktober 2021 Bernward Jamie Rudolph (Spanische Gitarren)
11. November 2021 Karsten Flenter und Christoph Knop mit Band

2022

 
30. März 2022 Duo Stellena mit Stella Perevalova (Klavier) und Elena Kondraschowa (Violine)
21. April 2022 Calenberger Autorenkreis und Wolfgang Franzke (E-Piano)
11. Mai 2022 Reinhard Röhrs „Christian Morgenstern“ vertont
9. Juni 2022 Le Canard Noir mit Riecke Staack und Band (Chansons, Jazz)
7. Juli 2022 „Farbraum Duo“ mit Simon Becker-Foss (Saxophon, Bassklarinette) und David Mohr (E-Gitarre)
31. August 2022 „Sialan-Quartett“ Simon Streuff (Violine), Asal Karimi (Violine), Maria Mészár (Viola), Mathis Ubben (Violoncello)
11. September 2022 200 Jahre Friedhof Wennigsen: Großraumentdeckertag mit Kulturevents auf dem Friedhof
19. Oktober 2022 TuneWood Stefanie Gärtner (irische Holzquerflöte) und Milena Hoge (keltische Harfe)
9. November 2022 Marie Dettmer Literarische Komponistin (Gedanken zu Herbst und Winter)
30. November 2022 Duo Saitenwind (Plattdeutsche Adventsmusik)

2023

 
9. März 2023 Kossow-Trio (Musik zur Passionszeit)
19. April 2023 Nastja Schkinder (Akkordeon)
15. Mai 2023 Hot Club de Linden mit David Mohr (Jazz-Musik)
29. Juni 2023 Michael Seubert (Gitarre)
25. Juli 2023 Backyard Hiptett Jazz-Musik
6. September 2023 Marcus Sundermeyer (Violoncello) und Nico Gutu (Akkordeon)

2024

 

12. März 2024 Negin Habibi, spanische und lateinamerikanische Musik auf der Konzertgitarre
4. April 2024 Julian Krämer, klassische Musik auf dem Violoncello mit einer Einführung
25. April 2024 Trio Picon mit Asal Karimi, klassische und zeitgenössische Musik
6. Juni 2024 Johannes Kirchberg Musikkabarett
17. Juli 2024 TuneWood mit Stefanie Gärtner und Milena Hoge, irische und schottische Folkmusik
20. August 2024 Oya mit Sabine Wucherpfennig, Kurt Klose, Heike Busche, Martin Flathe, Mix aus Soul, Jazz und Latin-Grooves
12. September 2024 Michelle Schwarzkopf und Band
1. Oktober 2024 Band Gleis 5 mit Jazzstandards, Latin und Swing, teilweise mit deutschen Texten

2025

 

3. April 2025 Trio Talan: persische und kurdische Stücke treffen auf italienische Barockmusik
13. Mai 2025 Nastja Schkinder und Sophie Julie Marchand: Duo Accor Danse - Akkordeon und Tanz
16. Juni 2025 Anouk Krüger und Johannes Rake: Flöte und Cemballo
23. Juli 2025 Flenter und Knop: Texte und Musik kommen aus eigener Feder zu Gehör
26. August 2025 Schüler*innen der Calenberger Musikschule präsentieren ihr Können
2. September 2025 Marcus Sundermeyer und Nico Gutu: Violoncello und Akkordeon
16. Oktober 2025 goldgroovetrio: brillanter Sound im kleinen Format - von Klassik über Jazz bis hin zu Pop und Rock